FDP Rüsselsheim

FDP hat sich frühzeitig zum Erhalt der GHS positioniert

Bereits im Juni 2014 hat sich unsere Fraktion mit einem Antrag zum Erhalt der GHS sowie zum Ausbau des Schuldtandortes Königstädten positioniert., der jedoch im Parlament abgelehnt wurde.

Hier unser Antrag:

Änderungsantrag zur DS 383/11-16 zur Behandlung im nächsten KSSpA am 26.06.2014 sowie in der Stadtverordnetenversammlung am 10.07.2014

 

Antrag:                        Änderungsantrag zum Schulentwicklungsplan (2014-2019)

Bezug:                        DS 383/11-16

 

Antrag

Die RFFW-Fraktion beantragt, den Schulentwicklungsplan für die Stadt Rüsselsheim 2014 – 2019 wie folgt zu ändern:

 

1.         Grundschule Königstädten

Die Grundschule Königstädten wird zu einer 6jährigen Grundschule umgewandelt. Die Klassenstufen 1 – 4 verbleiben im Gebäude der bisherigen Grundschule, die Klassenstufen 5 und 6 werden im Gebäude der Gerhart-Hauptmann-Schule beschult und dort paritätisch von Lehrern der Grundschule wie der der Gerhart-Hauptmann-Schule unterrichtet.

 

2.         Gerhart-Hauptmann- Schule

Die Gerhart-Hauptmann-Schule wird zu einer kooperativen Gesamtschule der Klassenstufen 7 bis 10 umgewandelt.

 

3.         Grundschule Königstädten und Gerhart-Hauptmann-Schule entwickeln organisatorisch wie pädagogisch ein abgestimmtes Schulkonzept im Sinne eines Schul- und Bildungszentrums (evtl. sogar unter einem gemeinsamen organisatorischem Dach) für den Stadtteil Königstädten, in das auch Sport- wie Bildungsangebote Dritter (Königstädter Vereine, der Bibliothek, etc.) fakultativ eingebunden werden.

 

4.         Das Hess. Schulgesetz sieht eine 6-jährige Grundschule nicht vor, entsprechend wäre die hier beschriebene Schulkonzeption als Schulversuch beim Land Hessen zu beantragen.

 

 

 

Begründung

Die 6-jährige Grundschule wurde von Rot/Grün als Schulversuch für die Albrecht-Dürer-Schule beantragt, konnte aber aufgrund zu geringer Schülerzahlen nicht weiter verfolgt werden.  Diese Situation ist für Königstädten nicht gegeben, da es sich hier um einen eigenständigen, bevölkerungsstarken Stadtteil handelt.

 

6-jähriges gemeinsames Lernen dürfte mittlerweile Standard in den meisten Industrieländern sein und wird auch in Deutschland in Berlin und in Brandenburg gepflegt. Die Aufteilung der Schüler am Ende der 4. Klasse nach Leistungsklassen (Hauptschule, Realschule, Gymnasien bzw. A, B, C Kurse) ist wohl eine Besonderheit Deutschlands und Österreichs, wobei für die Klassenstufen 5 und 6 mit Förderstufen sowie schulformorientierten oder schulformunabhängigen Orientierungsstufen vielfältige Übergangsformen neben dem klassischen 3-gliedrigen Schulsystem (meist länderspezifisch) angeboten und erprobt werden.

 

6-jähriges gemeinsames Lernen ist also kein pädagogisches Unikum, sondern es ist ein in vielen Varianten erprobtes und bewährtes Schulgefüge, das allerdings immer dann problematisch wird und auf Ablehnung stößt, wenn es als eine für alle Schüler verbindliche Schulform (Zwangsjacke) eingeführt werden soll. Entsprechend haben die Hamburger Eltern in einem Volksbegehren sich gegen die Einführung einer verpflichteten 6-jährigen Grundschule ausgesprochen.

 

Die Bedingungen für die Einführung der 6-jährigen Grundschule in Königstädten wären ideal.  Die Klassenstufen 1 bis 4 könnten in der bisherigen Grundschule verbleiben, hier würde sich weder äußerlich noch inhaltlich etwas ändern müssen. Mit den Klassenstufen 5 und 6 an der Gerhart-Hauptmann-Schule wäre die Möglichkeit des gemeinsamen Unterrichts von Grundschullehrern und Sekundarstufen-1-Lehrern und damit ein behutsames Hineinführen der Schüler in die Anforderungen der sich anschließen Kooperativen Gesamtschule gegeben. Und Eltern, die sich auf dieses Schulkonzept nicht einlassen möchten, wäre wie bisher der Weg zum klassischen Schulsystem der Stadt möglich und offen, denn für Schulversuchsschulen gibt es weder einschließende noch ausschließende Schulbezirksgrenzen.

 

Damit wäre dieses Schulzentrum Königstädten dann so gar auch für Eltern außerhalb Königstädtens, die mehr dem angelsächsischen Schulsystem folgen wollen, höchst attraktiv. Insofern wäre mit einem solchen Schulzentrum Königstädten für ganz Rüsselsheim (und nicht nur für Rüsselsheim) eine neues, zukunftsweisendes innovatives Schulangebot etabliert, das von Teilen der Bürgerschaft sicherlich gut angenommen würde und das zugleich die bildungspolitische Stellung des Stadtteils Königstädten betonen würde. 

Mitgliederversammlung bestätigt Vorstand und fordert Bürgerversammlung zum Hessentag

Abdullah Sert wurde bei der Mitgliederversammlung als Vorsitzender im Amt bestätigt. Ebenso wurde Martin Phillip als Stellvertreter wiedergewählt. Aus beruflichen Gründen stand Brigitte Adam nicht mehr zur Verfügung. Ralph Römbach komplettiert als neuer Schatzmeister den Vorstand. Der Vorstand dankt neben Brigitte Adam auch der bisherigen Schatzmeisterin Angelika Rückert für ihre langjährige Mitarbeit.

Der FDP-Ortsverband Rüsselsheim hat gegenwärtig knapp 20 Mitglieder. Neben einigen Austritten in den letzten Jahren konnte der Ortsverband im letzten Jahr auch drei neue Mitglieder aufnehmen.

Weitere Themen der Mitgliederversammlung waren neben den aktuellen Themen Haushalt und Hessentag auch die im nächsten Jahr anstehende Kommunalwahl. Die Freien Demokraten laden dazu ausdrücklich auch Nicht-Parteimitglieder ein, sich bei der Parteiarbeit einzubringen und zu engagieren.

Trotz einer aufgrund günstiger Rahmenbedingungen in diesem Jahr etwas entspannten Haushaltslage muss weiter an der strukturellen Haushaltskonsolidierung abseits positiver Einmaleffekte festgehalten werden. Die Förderung und der Ausbau der Interkommunalen Zusammenarbeit mit Raunheim und Kelsterbach ist dabei zu begrüßen.

Wesentlich verbessert werden müssen die Einnahmensituation der Stadt – nicht durch weitere Belastungen der Bürger durch höhere Gebühren und Steuern, sondern vor allem durch neue Gewerbeansiedlungen, Dabei ist die Stadt noch viel zu passiv.

Auch der Zuschlag zum Hessentag 2017 entbindet nicht von dieser Pflicht. Die 6,5 Millionen Euro Investitionszuschuss ergänzt um einen zinsgünstig fremdfinanzierten Eigenanteil von 3,5 Millionen Euro müssen zielführend und nachhaltig investiert werden und so den Menschen auch nach 2017 dienen. Hierzu bedarf es – gerade nach dem Wegfall des Opel-Forums als Einkaufsstätte in der Innenstadt und vor dem Hintergrund der Studie Rüsselsheim 2020 – des seit Langem angekündigten Gesamtkonzeptes für die Innenstadt beziehungsweise für die Kernstadt.

Wesentlich bei allen politischen Entscheidungen ist die noch sehr ausbaufähige Einbindung und Beteiligung der Bürger. Ein gutes Beispiel für aktives Bürgerengagement sind die Bürgerinitiativen zum Lachebad und zum Erhalt der Gerhart-Hauptmann-Schule. Deshalb fordern wir umgehend eine Bürgerversammlung zum Thema Hessentag einzuberufen.

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Dr. Stefan Ruppert ist neuer Landesvorsitzender der hessischen Liberalen

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Der Landesparteitag in Bad Soden stand ganz im Zeichen der personellen Neuauftstellung der hessischen Liberalen nach der enttäuschenden Landtagswahl 2013.

Mit grosser Mehrheit wurde Dr. Stefan Ruppert als Landesvorsitzender gewählt. Dazu gratuliert ihm die FDP Rüsselsheim herzlich!

Stark im neuen Landesvorstand sind die südhessischen Liberalen vertreten: unser neuer Bezirksvorsitzender Moritz Promny (Odenwald) wurde ins Präsidium gewählt. Danaben wurden unser Kreisvorsitzender Peter Engemann, Till Mansmann (Bergstrasse) und Dr. Angelika Nake (Darmstadt-Dieburg) als Beisitzer ebenfalls in den neuen Landesvorstand gewählt. Glückwunsch an alle!!

Wir wünschen dem neuen Landesvorstand viel Erfolg!

Im Gespräch mit dem neuen hessischen Staatssekretär für Integration Jo Dreiseitel

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Am Rande des Neujahrsempfanges des Ausländerbeirates ergab sich die Gelegenheit zu einem Austausch zu Fragen der Integrationspolitik mit Jo Dreiseitel, dem ehemaligen Rüsselsheimer Bürgermeister und nun neuen hessischen Staatssekretär für Integration und Antidiskriminierung.

 

Jo Dreiseitel lobte die bisher geleistete erfolgreiche Arbeit der hessischen FDP in der Integrationspolitik. Diese wolle er u. a. im Projekt WIR fortführen und in Bereichen wie der Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse noch ausbauen.

Er freue sich auf die Arbeit mit allen hessischen „Integrationspolitikern“ und baue auch auf die Unterstützung unseres Vorsitzenden Abdullah Sert – derzeit stellvertretender Vorsitzender im Landesfachausschuss Integration der FDP Hessen.

Diese Unterstützung sagen wir dem neuen Rüsselsheimer Staatssekretär für Integration natürlich gerne zu und wünschen alles Gute im neuen Amt!

Rüsselsheim im neuen Bezirksvorstand nun doppelt vertreten

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Der Bezirksverband Südhessen-Starkenburg hat auf seinem Bezirksparteitag einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Vorsitzender wurde Moritz Promny (Bildmitte) aus dem Kreis Odenwald. Als Beisitzer bestätigt für die nächsten zwei Jahre wurde unser Ortsvorsitzender Abdullah Sert. Neu in den Bezirksvorstand wurde Martin Zittel als Beisitzer gewählt. Damit ist Rüsselsheim nun doppelt im Bezirksvorstand vertreten.

Wir gratulieren dem neu gewählten Bezirksvorstand und wünschen für die Zukunft gutes Gelingen! An der Unterstützung aus Rüsselsheim mangelt es offenkundig nicht!